Strom

Ob Kühlschränke, Fernsehgeräte, Waschmaschinen, Zahnbürsten oder einfach das Licht im Wohnzimmer – ohne Strom kommt man im Alltag nicht mehr aus. Für den Klimaschutz ist das Thema Strom ebenfalls entscheidend, vor allem mit Blick auf zwei Aspekte: Wie wird der Strom produziert? Und wie kann der Stromverbrauch grundsätzlich geringgehalten und möglicherweise sogar reduziert werden? Das Handlungsfeld Strom zeigt Möglichkeiten auf, um unter anderem in den Bereichen Photovoltaik und Windenergie einen Beitrag zu leisten.

Erfolgsgeschichten aus der Nachbarschaft

Foto von Mensch vor eigener Photovoltaik-Anlage.
© privat

„Seit ich mein Solarkraftwerk habe, freue ich mich doppelt, wenn die Sonne scheint – denn dann kann ich nicht nur meinen Kaffee in der Sonne genießen, sondern spare auch noch eine Menge Stromkosten und tue gleichzeitig etwas Gutes für unser Klima. Ich kann allen Menschen wärmstens empfehlen, sich auch so eine Anlage zu kaufen.”

– Carlsson aus Oldenburg

  • Photovoltaik-Balkonkraftwerk

  • Gebäude-/Wohnsituation: angemietet

  • Leistung der Anlage: 0,830 Kilowattpeak (kWp)

  • Größe der Anlage: 4 Quadratmeter (2 Module)

  • Produzierte Strommenge: etwa 910 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr

  • Kosten der Photovoltaik-Anlage: 706 Euro davon 400 Euro über Fördermittel zurückerhalten

  • Amortisation der Anlage: nach circa 2,5 Jahre (durch Fördermittel der Stadt)

Foto von Installation Photovoltaik auf dem Dach.
© privat

„Unsere guten Erfahrungen mit zwei Balkonkraftanlagen an unserem Haus haben uns zur „großen” PV-Anlage gebracht. Die PV-Anlage ist für unsere Hausgemeinschaft mit 3 Wohnungen Teil der Umstellung auf regenerative Energien.”

– Hausgemeinschaft aus Haarentor

  • Aufdach-Photovoltaikanlage

  • Gebäude-/Wohnsituation: Eigentum, Mehrparteienhaus mit 3 Wohnungen

  • Leistung der Anlage: 12,1 Kilowattpeak (kWp)

  • Größe der Anlage: 55 Quadratmeter

  • Produzierte Strommenge: circa 8.400 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr

  • Kosten der Photovoltaik-Anlage: 19.500 Euro, davon 1.500 Euro durch Fördermittel zurückerhalten

  • Amortisation der Anlage: nach circa 10 Jahren

Zu sehen ist eine Wärmepumpe, die vor einem Altbau auf einem Kiesgrund steht. Foto: privat
© privat

„Der Einbau verlief durch einige selbst durchgeführte Vorarbeiten reibungslos innerhalb von dreieinhalb Werktagen ab. Wir haben den Auftragnehmer mit der Gesamtbauleitung beauftragt, da in der Einbauphase verschiedene Gewerke an der Baustelle tätig sind. Nach ein paar Einstellungen am System läuft die Anlage seit über einem Jahr hervorragend und ohne Mängel.”

– Patrik aus Ofenerdiek

  • Ich wohne in einer Doppelhaushälfte und beheize 106 Quadratmeter Wohnfläche

  • Das Haus wurde 1998 gebaut

  • Vorher habe ich mit einer Erdgasheizung geheizt

  • Der Erdgasverbrauch betrug vorher circa 13.800 Kilowattstunden im Jahr

  • Der Stromverbrauch für die Wärmeenergie beträgt nun circa 3.000 Kilowattstunden

  • Etwa 10.000 Euro der Investitionskosten habe ich über Fördermittel zurückerhalten

Freiflächenphotovoltaik auf dem Oldenburger Fliegerhorstgelände. Foto: Mittwollen und Gradetchliev
© Mittwollen und Gradetchliev